Das Ticket für die Weltmeisterschaft hatte sich Heinen bereits im September vergangenen Jahres gesichert. Beim Ironman 70.3 in Knokke erreichte er nach 4:27 Stunden das Ziel und qualifizierte sich damit für die WM.
Auch der Beginn der neuen Saison verlief zunächst vielversprechend. Unter anderem zeigte Heinen beim 15-Kilometer-Lauf in Lüttich eine starke Leistung. Anschließend wurde er allerdings durch einen Fußbruch gestoppt. Nach einer rund elfwöchigen Pause kehrte er beim Ironman 70.3 in Luxemburg in den Wettkampf zurück.
Das Rennen musste aufgrund der Bedingungen ohne die ursprünglich vorgesehene Schwimmdisziplin ausgetragen werden. Heinen bewältigte den verkürzten Wettbewerb in 4:04 Stunden. Sein großes Saisonziel blieb jedoch die Weltmeisterschaft in Nizza.
Dort erwartet die Teilnehmer insbesondere auf dem Rad ein anspruchsvoller Kurs. Die Strecke rund um Nizza ist von längeren Anstiegen und technisch fordernden Abfahrten geprägt und dürfte großen Einfluss auf den Rennverlauf haben.
Für Heinen steht bei seinem ersten WM-Start weniger die Zeit als das Erlebnis im Vordergrund. „Ich werde versuchen, hier mein Bestes zu geben – für meine Jungs, meine Trainer, meine Familie, meine Freunde und meinen Sponsor“, sagt der Triathlet. „Es wird ein hartes Rennen, sicher keine Bestzeit. Aber dafür geht für mich ein Traum in Erfüllung.“ (kupo)

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