Nach Vennbrand: Freddy Mockel fordert Konsequenzen

<p>Freddy Mockel</p>
Freddy Mockel | Archivfoto: David Hagemann

Mockel verlangt unter anderem Auskunft darüber, wie die Regierung mit den verschiedenen Warnhinweisen und der erhöhten Waldbrandgefahr umgegangen ist. Dabei geht es auch um unterschiedliche Anweisungen der Provinzgouverneure sowie die finanzielle und personelle Ausstattung der Natur- und Forstverwaltung (DNF). Bereits vor der Sommerpause sei deren Situation Gegenstand intensiver Debatten im Parlament gewesen.

Neben der Aufarbeitung richtet Ecolo den Blick auf die künftige Prävention und hat dazu einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt. Die Grünen fordern eine permanente digitale Brandüberwachung mit intelligenten Kameras, mehr finanzielle und personelle Mittel für die Forstverwaltung sowie einen langfristigen Renaturierungsplan für das Hohe Venn. Zudem schlägt Ecolo einen regionalen Koordinator für die Restaurierung des Gebiets und eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Eifel vor. Vor allem die Wiederherstellung der Feuchtgebiete und Hochmoore sei langfristig entscheidend. Renaturierte Flächen hätten den jüngsten Brand deutlich besser überstanden, argumentiert Ecolo. Gleichzeitig könnten sie bei Starkregen zum Hochwasserschutz beitragen.

Am Dienstag will Mockel zudem wallonischen Umweltminister Yves Coppieters (Les Engagés) zu möglichen Folgen des Brandes für Umwelt und Gesundheit befragen. Dabei soll es unter anderem um die Trinkwasserqualität, mögliche Verunreinigungen von Bächen und Flüssen sowie um Ascheablagerungen auf Obst und Gemüse gehen. Auch zur Kommunikation über die Luftverschmutzung sieht der Regionalabgeordnete noch offene Fragen. (red/nico)

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