Die neuen Brandherde beanspruchten einen Großteil der Einsatzkräfte. Einige seien an unerwarteten Stellen aufgetreten, weshalb das gesamte Gebiet weiterhin aufmerksam überwacht werde. Unterstützung kommt aus der Provinz Namur sowie aus mehreren flämischen Provinzen. Sie verstärkten die Hilfeleistungszone Lüttich Zone 2 (IILE-SRI), die Zone Vesdre-Hoëgne & Plateau und die Zone Warche-Amblève-Lienne.
Der Zivilschutz stellt weiterhin die Wasserversorgung sicher und befüllt große flexible Wasserbehälter. Lokale und Föderale Polizei sichern das Umfeld und beteiligen sich mit Drohnen an der Überwachung. Auch die Arbeiten mit der wallonischen Forstverwaltung (DNF), den Feuerwehren und privaten Unternehmen dauern an. Dass Rauch am Morgen in einigen Ortschaften stärker wahrnehmbar war, führte Jamar auf eine Temperaturinversion und Windstille zurück. Mit Sonnenaufgang habe sich der Rauch wieder verteilt.
Sollte es die Lage erlauben, soll die N68 zwischen Belle-Croix und Eupen am Freitag gegen Ende des Tages wieder öffnen. Das Brandgebiet bleibt für die Öffentlichkeit streng gesperrt. (red/jj)

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