Vincent Kompany und Tessa Wullaert beim Ballon d´Or nominiert

<p>Vincent Kompany</p>
Vincent Kompany | Foto: Photo News

Harry Kane ist einer der 30 Kandidaten bei der Ballon d'Or-Wahl zum besten Spieler der vergangenen Fußball-Saison. Der Stürmerstar des FC Bayern wurde ebenso nominiert wie seine Münchener Teamkollegen Luis Diaz, Michael Olise und Dayot Upamecano. Das teilte die französische Sportzeitung „L'Équipe“ mit. Die Ehrung findet am 26. Oktober in London statt.

Größere Chancen als Kane werden anderen Spielern eingeräumt, vor allem Spaniens Weltmeister-Kapitän Rodri, dem französischen WM-Rekordtorschützen Kylian Mbappé und Argentiniens Superstar Lionel Messi. Messi von MLS-Franchise Inter Miami wäre der erste männliche Gewinner des Prestigepreises, der in der bewerteten Saison nicht für einen europäischen Verein gespielt hat. Der 39-Jährige, der kürzlich seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben hatte, gewann die Auszeichnung bereits achtmal – so oft wie kein anderer. Belgische Feldspieler sind nicht nominiert, allerdings steht Thibaut Courtois auf der Liste der Torhüter. Der Madrilene war 2022 bereits ausgezeichnet worden. Bei den Frauen ist Tessa Wullaert (Como) nominiert.

Das sagt Kane über die Bedeutung der Ehrung

„Der Ballon d'Or ist aus individueller Sicht das Größte, was man erreichen kann“, hatte Kane Mitte August gesagt, nachdem ihn zahlreiche Experten als Top-Kandidaten für den Preis ausgerufen hatten. „Der Ballon d'Or liegt nicht in meiner Hand. Ich habe getan, was ich tun konnte, was die Leistungen angeht.“ Der Engländer kam in der vergangenen Saison in 51 Pflichtspielen auf imposante 61 Tore und führte die Three Lions bei der WM ins Halbfinale.

Der FC Bayern ist auch in anderen Kategorien vertreten. Meistertrainer Vincent Kompany steht zur Wahl, muss sich aber gegen große Konkurrenz wie Spaniens Weltmeistercoach Luis de la Fuente und Luis Enrique von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain behaupten.

Konkurrenzwahl zur FIFA

Die Auszeichnung mit dem Goldenen Ball ist eine Journalisten-Wahl. Den Preis, der von der zur Amaury-Gruppe gehörenden Zeitung „France Football“ vergeben wird, existiert seit 1956 und galt lange nur als Auszeichnung für Europas Fußballer des Jahres. Parallel dazu ehrt der Weltverband FIFA seit 1991 den Weltfußballer. Zwischen 2010 und 2015 war die FIFA eine Kooperation mit der Amaury-Gruppe eingegangen. (dpa/tf)

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