Staatsanwaltschaft kündigt harte Linie bei Betreten der Sperrzone im Hohen Venn an

<p>Blick auf das Hohe Venn</p>
Blick auf das Hohe Venn | Foto: Photo News

Darauf weisen die Dienste des Lütticher Provinzgouverneurs ausdrücklich hin. Angesichts des sonnigen Wetters werden zahlreiche Besucher in der Region erwartet.

Der vom Feuer betroffene Bereich bleibt für Besucher strikt gesperrt. Wer sich über das Verbot hinwegsetzt und die Sperrzone betritt, muss mit einer „entschlossenen Reaktion“ der Staatsanwaltschaft rechnen. Gleichzeitig betonen die Behörden, dass andere Wanderwege im Hohen Venn weiterhin zugänglich sind. Stewards des Naturparks Hohes Venn-Eifel sollen Besucher informieren und zu den geöffneten Bereichen lotsen. Unterdessen dauert der Einsatz im Brandgebiet auch drei Wochen nach Ausbruch des Feuers an. Am Samstag waren noch 110 Einsatzkräfte mobilisiert, darunter 65 freiwillige Feuerwehrleute aus Deutschland. Deren Unterstützung soll die seit Wochen stark beanspruchten Kräfte der Hilfeleistungszonen in der Provinz Lüttich vorübergehend entlasten. Auch eine Drohne des Zivilschutzes wird zur Beobachtung der verschiedenen Bereiche eingesetzt.

Zugleich testen die Einsatzkräfte an diesem Wochenende zwei sogenannte Sprinkler-Systeme an der Ostfront des Brandgebiets. Eines davon besteht aus einer rund 1.800 Meter langen Leitung, die mehr als 2.000 Liter Wasser pro Minute abgibt. Damit sollen besonders gefährdete Bereiche dauerhaft feucht gehalten werden. Verlaufen die Tests erfolgreich, könnten solche Systeme kritische Zonen längerfristig sichern und zugleich den Bedarf an Einsatzkräften vor Ort verringern. Die N68 bleibt zwischen der Kreuzung Belle-Croix und Eupen mindestens bis einschließlich Sonntag, 13. September, gesperrt. (belga/sc)

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