N68 zwischen Belle-Croix und Eupen bis 13. September gesperrt

<p>Die Einsätzkräfte haben weiterhin genügend zu tun im Hohen Venn.</p>
Die Einsätzkräfte haben weiterhin genügend zu tun im Hohen Venn. | Foto: Gouverneur Hervé Jamar

Die Einsatzkräfte sind weiterhin im Hohen Venn aktiv und werden in den nächsten sonnigen Tagen besonders wachsam sein. Der Einsatzplan wird so aufgestellt, dass die verfügbaren Mittel „bei Bedarf rasch wieder verstärkt werden können“.

Das geländegängige Fahrzeug eines Unternehmens aus Malmedy war am Freitag den ganzen Tag im Einsatz. Es ist mit einem 10.000-Liter-Wassertank sowie einer Pumpe des Zivilschutzes ausgestattet und wurde „FireFighting des Fagnes“ (FFF) getauft. Aufgrund der Wetterbedingungen konnten die Hubschrauber nicht eingesetzt werden. Drohnen des Zivilschutzes übernahmen die Beobachtung der kritischen Bereiche.

Mit Blick auf das bevorstehende sonnige Wochenende wird die Überwachung des Brandgebiets verstärkt. Die Stewards des Naturparks Hohes Venn-Eifel werden ebenfalls vor Ort sein, um die Besucher zu informieren und sie zu den sicher zugänglichen Wandermöglichkeiten zu orientieren.

Die Lütticher Staatsanwaltschaft erinnert daran, dass der Zugang zum Brandgebiet aus Sicherheitsgründen strengstens untersagt ist. Brandherde könnten immer wieder entstehen. „Wer vorsätzlich in das gesperrte Gebiet eindringt, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizeidienste werden die notwendigen Kontrollen durchführen. Die dabei erstellten Protokolle werden mit größter Aufmerksamkeit geprüft.“

Die Staatsanwaltschaft appelliert an alle, verantwortungsvoll zu handeln, um die eigene Sicherheit, die Sicherheit der Einsatzkräfte und die Wirksamkeit der weiterhin laufenden Maßnahmen zu gewährleisten.

Gleichzeitig weisen die touristischen Akteure darauf hin, dass nicht das komplette Gebiet des Hohen Venns vom Brand betroffen ist. Es gibt weiterhin weitläufige Gebiete, die für Wanderungen zugänglich sind. (ab)

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