Wallonische Region

Es ist vieles faul in der Wallonischen Region Es wird immer deutlicher, dass der Vennbrand ausgelöst wurde durch ein Fehlverhalten irgendeines Beamten, der den Auftrag zum Mähen gab, obschon die Frühwarnstelle der Forstverwaltung auf erhöhte Gefahren gerade an diesen Tagen gewarnt hatte und empfohlen hatte, riskante Arbeiten wie Mähen und Mulchen zu verschieben.

Aber es ist nicht das erste Mal, dass die Wallonische Region bei Naturkatastrophen ein Risikofaktor ist. Unvergessen ist die Nachlässigkeit, mit der wallonische Beamte die Flutkatastrophe von Juli 2021 zwar nicht ausgelöst aber deutlich verschlimmert haben. Während die privat geleiteten Talsperren von Bütgenbach und Robertville zeitig den Wasserpegel runtergefahren hatten, hat die Wallonische Region nichts unternommen und stand bei den außergewöhnlichen Regenfällen mit einer fast vollen Wesertalsperre da. Dann wurden im schlechtesten Moment zusätzlich alle Schleusen geöffnet, was die Katastrophe natürlich verschlimmerte.

Fast ironisch ist der kleine Artikel im GrenzEcho, dass Belgien die EU-Frist für den Naturschutzplan verpasst hat. Während die Föderalregierung und Flandern ihren Beitrag abgeschlossen haben, stehen die Beiträge von der Wallonie und Brüssel noch aus. Es mag in der Wallonie vielleicht gesellig sein (viel mehr Leute die nicht arbeiten …), aber seriös ist etwas anderes. Wenn nach einer nächsten Staatsreform Ostbelgien vielleicht eine eigene Region wird, dann kann man nur hoffen, dass sie nicht zu viele der schlechten Gewohnheiten der wallonischen und frankofonen Region und Gemeinschaften beibehält. Beim Schuldenmachen verhält man sich jetzt ja schon katastrophal, aber das ist ein anderes Kapitel.

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