Als direkte Anwohner möchten wir unsere Sicht auf das Motocross-Wochenende darlegen. Aus der Sicht der Organisatoren kann die Veranstaltung vielleicht als erfolgreich angesehen werden. Doch für uns ist das zu einseitig. Dieses Gebiet ist ein Naherholungsgebiet. Das heißt, es dient in erster Linie der Erholung von Ruhe suchenden Menschen.
Was bedeutet es für Tier und Mensch, einem derart aggressiven Lärmpegel von bis zu 100 Dezibel ein ganzes Wochenende ausgeliefert zu sein und nicht nur eine freiwillig begrenzte Zeit, wie es die Besucher können? Sowohl der unerträgliche Dauerlärmpegel, die Geruchsbelästigung durch die Motorräder als auch das hohe Verkehrsaufkommen sind unseres Erachtens mit dem Landschaftsschutzgebiet/Natura 2000 nicht zu vereinbaren.
Daher wäre es logisch, einen Platz für den Motocross auszusuchen, der allen gerecht wird und nicht auf Kosten von Mensch und Natur geht. Wir wünschen uns eine gute Lösung für alle Beteiligten. Das bedeutet aber, dass alle Beteiligten in die Planung miteinbezogen werden und in den gemeinsamen Dialog gehen, wodurch eine bisher fehlende Transparenz gegeben wäre.
Es gibt noch viele Fragen, die im gemeinsamen Dialog erörtert werden sollten, wie zum Beispiel: Was kommt, langfristig gesehen, auf uns zu? War das jetzt einmalig? Sind Begehrlichkeiten für weitere Anlässe geweckt worden? u.s.w.
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