„Nicht ganz zufrieden“: Zizou Bergs zieht in zweite Runde der US Open ein

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Zizou Bergs steht in der zweiten Runde. | Foto: belga

Zwischenzeitlich war die Partie wegen heftiger Regenfälle unterbrochen worden, als Bergs mit 2:1 nach Sätzen führte. „Viel Warten, nicht so viel Tennis“, beschrieb der Limburger den Auftakt ins letzte Majorturnier der Saison: „Ich bin noch nicht ganz dort, wo ich sein möchte.“ Trotzdem wolle er sich auf die positiven Aspekte seines Spiels konzentrieren, dann komme der Rest von alleine.

Zum dritten Mal in Folge steht Zizou Bergs im Hauptfeld von New York, sein bestes Resultat stellte er vergangenes Jahr mit dem Erreichen der dritten Runde auf. Nun trifft er in der zweiten auf den Niederländer Jesper de Jong (ATP 100).

Eigentlich hätte Bergs auch im Doppel antreten sollen, sein Partner Raphaël Collignon zog sich allerdings kurzfristig aus dem Turnier zurück. Der Lütticher war im Einzel nach einem spektakulären Match gegen Sebastian Gorzny (USA) und fünf vergebenen Matchbällen ausgeschieden. „Schon seit ein paar Wochen habe ich Schmerzen im Knie, und die Saison war echt lang. Die Priorität liegt auf meiner Gesundheit“, hatte Collignon am Montag gesagt.

„Unmöglicher“ Spielplan: Alcaraz kündigt längere Pausen an

Carlos Alcaraz hat angesichts des aus seiner Sicht „unmöglichen“ Tenniskalenders künftig längere Pausen angekündigt. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion will einzelne Turniere auslassen und damit auf die steigende Zahl an Verletzungen reagieren. Das sagte der spanische Titelverteidiger nach seinem Einzug in die dritte Runde der US Open.

„Natürlich will ich diese Pause nicht wegen einer Verletzung haben. Aber in Zukunft werde ich einige Pausen einlegen, einige längere Pausen. Vielleicht keine vier Monate, aber einen Monat, zwei Monate, einige Turniere auslassen, weil es unmöglich ist, sie alle zu spielen“, sagte Alcaraz. Der Spanier hatte zuletzt wegen einer Handgelenksverletzung vier Monate gefehlt.

Alcaraz kritisierte vor allem die Belastung für die Profis. „Es ist also unmöglich, und wir sehen, dass sich viele Spieler verletzen, viele Spieler müde werden. Wenn sie nichts dagegen tun, werden wir in Zukunft noch mehr davon sehen“, sagte er. In seinem Zweitrundenspiel gegen den Weltranglisten-72. Jaime Faria aus Portugal benötigte Alcaraz im Arthur Ashe Stadium 2:40 Stunden. Nach schwachem Beginn siegte er souverän mit 4:6, 6:0, 6:3, 6:2. (belga/sid/tf)

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