CSP Ostbelgien diskutiert bei Klausurtagung zentrale Zukunftsfragen

<p>Über 30 Vertreter der CSP kamen zur Klausurtagung in Schönberg zusammen.</p>
Über 30 Vertreter der CSP kamen zur Klausurtagung in Schönberg zusammen. | Foto: CSP

Dabei blickten die Teilnehmer auf die politische Arbeit des vergangenen Jahres zurück – von den laufenden Reformen in Bildung und Raumordnung über die Stärkung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt bis hin zu den Herausforderungen in Pflege und Gesundheitsversorgung. Im Mittelpunkt der Klausur standen fünf Fragen, die aus Sicht der CSP entscheidend dafür sein werden, wie Ostbelgien künftig lebt und arbeitet: Wie lassen sich Künstliche Intelligenz und Digitalisierung nutzen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie können gute Bildung und faire Chancen für die nächste Generation gesichert werden? Wie bleibt Ostbelgien wirtschaftlich stark und schafft gute Bedingungen für Arbeit, Handwerk und Unternehmertum? Wie lassen sich Gesundheit und Pflege in einer älter werdenden Gesellschaft sichern? Und wie kann gewährleistet werden, dass junge Menschen auch künftig in Ostbelgien leben, arbeiten, wohnen und Familien gründen können?

Parteipräsident Jérôme Franssen betonte die Bedeutung der lokalen Verankerung der CSP: „Unsere Sektionsmitglieder kennen die Situation in ihren Gemeinden aus erster Hand. Ihre Erfahrungen sind für uns unverzichtbar, um politische Antworten zu entwickeln, die zu Ostbelgien passen.“ Eine Klausurtagung biete die Gelegenheit, diese Erfahrungen mit der Arbeit der Mandatsträger auf kommunaler, regionaler, föderaler und europäischer Ebene zusammenzubringen. Für die CSP gehe es darum, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und politisch zu gestalten. „Wir wollen nicht erst reagieren, wenn Entwicklungen längst Realität geworden sind. Wir wollen uns heute mit den Fragen beschäftigen, die darüber entscheiden, wie wir morgen in Ostbelgien leben“, so Franssen. Dabei gehe es nicht um schnelle Antworten auf komplexe Fragen, sondern darum, gemeinsam eine politische Richtung zu entwickeln und nah an den Menschen zu bleiben. Die Vielfalt der Erfahrungen und Ideen habe die Klausur geprägt, erklärte Franssen weiter. Die Verankerung in den Gemeinden und die Vernetzung auf den verschiedenen politischen Ebenen ermöglichten es der Partei, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Anliegen aus Ostbelgien dort zu vertreten, wo Entscheidungen getroffen werden. (red/sc)

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