Starker Wind macht Einsatz im Hohen Venn erneut schwierig

<p>Ein Feuerwehrmann bekämpft im Hohen Venn weiterhin Glut- und Brandherde.</p>
Ein Feuerwehrmann bekämpft im Hohen Venn weiterhin Glut- und Brandherde. | Foto: belga

Die kräftigen Windböen erschwerten die Arbeiten der Einsatzkräfte über den gesamten Tag. Zeitweilige Regenschauer halfen allerdings dabei, die Auswirkungen des Windes zumindest etwas abzumildern.

Auch mehr als zwei Wochen nach Ausbruch des Großbrandes sind weiterhin zahlreiche Kräfte vor Ort. Rund 70 Einsatzkräfte aus den Hilfeleistungszonen 4, 5 und 6, vom Zivilschutz, der föderalen und lokalen Polizei sowie der wallonischen Forstverwaltung (DNF) waren am Montag im Einsatz. Logistisch werden sie vom Roten Kreuz unterstützt.

Hubschrauber muss am Boden bleiben

Aus der Luft konnten die Löscharbeiten zeitweise nicht unterstützt werden. Der Hubschrauber der Föderalpolizei musste seine Einsätze aufgrund der Wetterbedingungen vorübergehend einstellen. Ein sicherer Flugbetrieb sei bei dem starken Wind nicht möglich gewesen, teilten die Behörden mit.

<p>Provinzgouverneur Hervé Jamar</p>
Provinzgouverneur Hervé Jamar | Foto: belga

Damit zieht sich der Einsatz, der mit dem Ausbruch des Feuers am 14. August begonnen hatte, weiter hin. Der Lütticher Provinzgouverneur verfolgt die Entwicklung gemeinsam mit der amtierenden Bezirkskommissarin und dem provinzialen Koordinierungsausschuss weiterhin eng.

Das Ziel bestehe darin, sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Einsatzkräfte auch nach der langen Einsatzdauer erfüllt würden und jederzeit genügend Mittel zur Verfügung stünden, erklärten die Dienste des Gouverneurs.

Die Behörden machen zugleich deutlich, dass die Einsatzstärke weiterhin kurzfristig an die Situation vor Ort angepasst werden kann. „Wachsamkeit bleibt deshalb geboten“, heißt es. Wie viele Kräfte und Mittel benötigt werden, werde sich auch in den kommenden Tagen nach der Entwicklung im Brandgebiet richten. (belga/calü)

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