Der versuchte Überfall ereignete sich in der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 2025, also auf Altweiberdonnerstag. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war die Tat von Frankreich und Belgien aus vorbereitet worden. In der Tatnacht sollen die Beteiligten von einer Unterkunft in Eupen aus aufgebrochen sein. Die Ermittler sehen die Anwesenheit der zehn Angeklagten dort sowie in vier später von der Polizei gestoppten Fahrzeugen als wichtigen Beleg für ihre Beteiligung.
Für Antonio Ferrara und vier weitere Angeklagte, die als Wiederholungstäter gelten, beantragte die Staatsanwältin jeweils 18 Jahre Haft. Für vier weitere Männer fordert sie jeweils 15 Jahre, für einen zehnten Angeklagten zehn Jahre Haft. Einem Beschuldigten wird zudem versuchter Mord an einem Beamten einer Spezialeinheit vorgeworfen. Er soll bei der Flucht weiter auf eine Polizeisperre zugefahren sein und dabei einen Beamten erfasst haben. Laut Staatsanwaltschaft rief ihm ein Komplize noch zu, er solle anhalten.
Die vier Fahrzeuge der mutmaßlichen Täter wurden am Morgen des 27. Februar gegen 7 Uhr von der Polizei gestoppt. Die Staatsanwaltschaft sieht die Beteiligung aller zehn Angeklagten als erwiesen an. (belga/max)

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