Hans-Georg Wimmer ist 66 Jahre alt, gebürtiger Aachener und lebt heute in Lontzen. Nach dem Abitur studierte er in Berlin Gesang und spezialisierte sich zunächst auf Barockmusik. Mit 50 Jahren wechselte er vom Bassbariton zum Heldentenor und sang seither unter anderem Tristan, Siegmund und Parsifal.
Sein musikalisches Zuhause teilt er heute zwischen Berlin, Australien und Ostbelgien auf, in Aachen betreibt er zudem gemeinsam mit seinem Mann die Galerie Spatz.
Die „Nacht der Oper“ geht auf ein Format zurück, das Wimmer bereits in Australien über Jahre als Benefizreihe organisierte. Nach dem Umzug nach Lontzen brachte er die Idee mit, die erste Ausgabe im Alten Schlachthof fand im September 2025 großen Anklang.
In diesem Jahr treten dieselben Künstler wieder auf, darunter Peggy Steiner, Henriette Küllmer und Michael Heim, begleitet von Jens Holzkamp und René Krömer am Klavier, das Programm mit Werken unter anderem von Offenbach, Wagner, Strauss und Piaf ist jedoch komplett neu. Musikalische Vorkenntnisse braucht laut Wimmer niemand, nötig sei einzig Neugierde und Begeisterung für Musik. Neu ist in diesem Jahr auch der frühere Beginn um 19 Uhr, eine Stunde eher als 2025, damit im Anschluss mehr Zeit für einen Ausklang bleibt. Auch das nummerierte Platzsystem bleibt erhalten und soll für einen entspannteren Konzertabend sorgen. Tickets gibt es unter alter-schlachthof.be, der Vollpreis liegt bei 34 Euro, ermäßigt bei 17 Euro. (red/max)

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