Trainer Vitor Bruno vertraute dabei derselben Startelf wie eine Woche zuvor in Kasachstan. Sein Gegenüber Rafael Urazbakhtin nahm dagegen gleich sechs Veränderungen vor. Unter anderem rückte der erst 19-jährige Sherkhan Kalmurza für Temilan Anarbekov ins Tor.
Anders als im Hinspiel gelang Anderlecht diesmal kein früher Treffer. Das lag vor allem an Kalmurza, der gleich mehrfach gegen Cvetkovic zur Stelle war. Zunächst parierte er einen eher harmlosen Kopfball (3.), zehn Minuten später behielt er im direkten Duell mit dem Serben die Oberhand. In der 27. Minute lenkte er einen weiteren Abschluss Cvetkovics zur Ecke.
Kurz vor der Pause war der junge Schlussmann dann machtlos. Nach einem Handspiel von Olzhas Baybek bekam Anderlecht einen Elfmeter zugesprochen. Cvetkovic trat an und verwandelte in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 1:0.
Anderlecht macht nach der Pause alles klar
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs verhinderte Kalmurza zunächst einen weiteren Treffer und parierte einen Versuch von Ali Maamar (49.). Fünf Minuten später erhöhte Anderlecht dann doch: Sikan ließ mehrere Gegenspieler stehen und vollendete aus kurzer Distanz zum 2:0.
Die endgültige Entscheidung fiel in der 71. Minute. Nach einer Ecke von Marten Winkler köpfte Biancone den Ball zum 3:0 ins Netz. Für den Franzosen war es der erste Treffer im Trikot von Anderlecht.
Damit setzte sich der belgische Rekordmeister in den beiden Play-off-Partien mit insgesamt 6:0 durch und steht in der Ligaphase der Europa League. Welche Gegner dort auf die Brüsseler warten, entscheidet sich bei der Auslosung am Freitag um 13 Uhr. (belga)

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