Dritter beim Shakedown in Paraguay: Neuville hofft auf Erfolgserlebnis

<p>Neuvilles Auto in der Dekoration für Südamerika</p>
Neuvilles Auto in der Dekoration für Südamerika | Foto: Hyundai Motorsport

Am Donnerstag ging es dann beim Shakedown auf der 5,60 km langen Schotterpiste bei trockenen Bedingungen schon richtig zur Sache. Was die Konkurrenten auf der roten Erde in Paraguay am Wochenende erwartet, wurde bei dieser Gelegenheit ersichtlich.

Der Straßenfeger-Effekt machte sich im ersten der drei Durchgänge bemerkbar: Thierry Neuville war als Bester hier deutlich schneller als WM-Spitzenreiter Elfyn Evans, der die Rallye eröffnen muss. Doch die Augen der Protagonisten war gen Himmel gerichtet. „Das Wetter verheißt nichts Gutes. Das verspricht, eine riesige Herausforderung zu werden.“ Demnach würden am Freitag günstige Voraussetzungen herrschen, während es am Samstag und Sonntag regnen soll. Somit könnte der Verlauf dieses elften Laufs der Rallye-WM zeitweise erschwert werden.

„Wir hoffen, diesen Wettbewerb möglichst ohne große Probleme zu überstehen“, blickt Neuville voraus: „Unser Ziel ist es, hier zu gewinnen.” Der 38-Jährige schaut auf eine schwierige Saison zurück: „Unser einziger Sieg bislang bei der Rallye Portugal ist zu wenig. Wir wollen 2026 mit einem Erfolgserlebnis beenden.“ Die offizielle Bestzeit des Shakedowns erzielte Takamoto Katsuta (Toyota/2:59,5). Neuville war Dritter (3:01,1).

Auf der ersten Tagesetappe am Freitag sind acht WP zu bewältigen. Hyundai Motorsport hat seinen Autos eine Dekoration für Südamerika verpasst. (hs)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment