Das Feuer war am 14. August auf dem Gebiet der Gemeinde Baelen ausgebrochen und hatte sich anschließend über mehrere Tage ausgebreitet. Neben den erheblichen Schäden an Natur, Landschaft und Umwelt führte der Brand auch zu einem außergewöhnlichen Einsatz der kommunalen Dienste, heißt es in einer Pressemitteilung: „Mitarbeiter und Arbeiter der Gemeinde waren teilweise außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten im Einsatz, um die Rettungskräfte zu unterstützen, Straßen und betroffene Bereiche abzusichern, die Bevölkerung zu informieren und die Folgen des Brandes zu bewältigen.“ Wie hoch die dadurch entstandenen Kosten für die Gemeinde insgesamt sind, wird derzeit noch ermittelt.
„Angesichts eines Ereignisses von einem solchen Ausmaß liegt es in unserer Verantwortung, die Interessen von Baelen zu verteidigen und die Rechte unserer Gemeinde zu wahren“, erklärt Bürgermeisterin Nathalie Thönnissen. Die geplante Vorgehensweise bedeute jedoch nicht, dass bereits jetzt ein Verantwortlicher benannt werde. Vielmehr wolle sich die Gemeinde die Möglichkeit sichern, die erlittenen Schäden geltend zu machen, sobald die Ursachen des Brandes geklärt seien.
Dazu sollen die Folgen des Feuers möglichst umfassend dokumentiert werden – sowohl hinsichtlich der außergewöhnlichen personellen und materiellen Mittel, die die Gemeinde einsetzen musste, als auch mit Blick auf die Schäden an der Umwelt und am Naturerbe.
Der Antrag soll zunächst vorsorglich und vorläufig gestellt werden. Die genaue Höhe der verschiedenen entstandenen Schäden soll zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt werden. Die endgültige Entscheidung darüber, ob die Gemeinde rechtliche Schritte einleitet und sich als Zivilpartei beteiligt, soll in der nächsten Sitzung des Gemeinderates getroffen werden. (red/ab)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren