Renaturierung Hohes Venn...

Einige Gedanken: Die Natur alleine wird sehr viele Jahre brauchen, um sich zu regenerieren!

Der Mensch sollte aber m.E. den Prozess „sanft“ unterstützen. Meine bescheidene Idee – auch, da es an Geld scheinbar nicht mangelt... Kommunen und Bevölkerung – unter Federführung sowie durch fachliche Beratung der Forstämter – würden jetzt im Frühherbst sammeln: Eicheln, Bucheckern, Hagebutten, Tollkirsche, Schlehen u.a.m. Es würden mehrere Sammelstellen eingerichtet, da viele, viele Tonnen benötigt würden! Wandergruppen, Schulklassen, Jugendgruppen... könnten sich beim Sammeln einbringen.

Alles würde noch vor dem Winter per Kleinflugzeuge flächendeckend über die verkohlte Landschaft abgeworfen! Bis zum Frühjahr würde zudem Samen von Wildblumen, Wildgräsern und heimischen Kräutern, von Königskerze, Fingerhut, Ginster u.a.m. im großen Stil (!) gesammelt bzw. erworben! Auch diese Samen würden aus der Luft ausgesät (selbst Setzlinge könnten, entsprechend vorbereitet, abgeworfen werden)! All dies mit dem vorangingen Ziel, der Bodenerosion (sowieso eine globale Herausforderung) zuvor zu kommen!

Es würde nicht alles keimen..., doch es wäre die Chance, ein erstes, zartes Wurzelgeflecht zu etablieren. Der anstehende Herbst wäre ideal, denn Regen und Schnee würden die Keimung begünstigen. „Die Natur“ bliebe selbstregulierend. Pflanzen, die mit den Bodenverhältnissen und dem rauen Wetter nicht zurechtkämen, würden von alleine wieder verschwinden. Und wenn in 25 Jahren „zu viele“ oder „falsche Bäume“ stünden, könnte man diese fällen und im Moor vermodern lassen... Dies ist ein Vorschlag – eher als Fragestellung an die entsprechenden Stellen gerichtet.

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