Polizei: Mindestens 157 Tote nach Sturzflut in Nepal

<p>Nach der heftigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen China und Nepal gibt es mehrere Tote, nach Behördenangaben werden Hunderte Touristen vermisst.</p>
Nach der heftigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen China und Nepal gibt es mehrere Tote, nach Behördenangaben werden Hunderte Touristen vermisst. | Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa

Die Zahl der Todesopfer nach der heftigen Sturzflut in einer Gebirgsregion von Nepal ist auf mindestens 157 gestiegen. Das teilte die Polizei des Landes auf der Plattform X mit. Hunderte Menschen - darunter mehr als 400 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten - werden vermisst.

Laut einem Bericht der Zeitung „The Kathmandu Post“ ereignete sich die Überschwemmung, nachdem eine Eislawine auf der chinesischen Seite der Grenze zu Nepal einen Nebenfluss des Bhotekoshi blockiert hatte. Dadurch habe sich ein vorübergehender See gebildet, der anschließend über die Ufer getreten sei.

Videos zeigen das Ausmaß der Zerstörung

Die Wasser- und Schlammmassen richteten Medienberichten zufolge große Zerstörungen in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Bhotekoshi an, der im Hochland von Tibet entspringt und die nepalesische Provinz Bagmati durchfließt. In China kamen mindestens drei Menschen ums Leben, 265 werden vermisst.

Bilder des nepalesischen Fernsehens und Videos in den sozialen Medien zeigten, wie zahlreiche Häuser, Wasserkraftanlagen und Straßen zerstört, Brücken weggespült und ganze Dörfer überflutet wurden. (dpa/rt)

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