Nach den Bergriesen der Pyrenäen bot die Etappe lediglich ein welliges Profil, einzige größere Schwierigkeit war der Alto de Pauls, ein Berg der 3. Kategorie rund 25 km vor dem Ziel.
„Ich musste extrem tief gehen, um die Anstiege zu überstehen“, sagte der Meeus bei Eurosport. „Ich habe sofort gemerkt, dass mir nach der Kletterarbeit etwas Explosivität in den Beinen fehlte. Eigentlich war ich in der perfekten Position, direkt am Hinterrad von Brennan. Aber er war einfach etwas schneller. Und Visma hat einen perfekten Lead-out gefahren. Das Timing war perfekt. Ich hatte nicht mehr genug in den Beinen, um Matthew noch zu überholen.“
Trotz der verpassten Chance zeigte sich Meeus zufrieden. „Ich bin froh, dass ich hier überhaupt sprinten konnte. Wir wussten, dass das sehr schwierig werden würde. Die Beine fühlten sich eigentlich ziemlich gut an, aber ich musste wirklich extrem tief gehen, um dranzubleiben.“
Spitzenreiter Tadej Pogacar hielt sich einen Tag nach seinem grandiosen Solosieg in Andorra zurück, kam aber sicher im Hauptfeld ins Ziel und verteidigte das Rote Trikot des Gesamtführenden problemlos. Der Slowene (UAE Team Emirates-XRG), der mit seinem ersten Vuelta-Erfolg seine Titelsammlung bei großen Rundfahrten komplettieren will, liegt weiter 3:21 Minuten vor seinem Landsmann Primoz Roglic vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe.
Die sechste Etappe am Freitag ist wieder deutlich anspruchsvoller. Auf 177 km zwischen Alcossebre undCastelló stehen vier Bergwertungen an, darunter eine der 1. und zwei der zweitenKategorie. Am Freitag folgt die nächste Bergankunft. (mn/belga/sid)

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