Schlammstrom in Nepal: Rund 15 belgische Touristen in betroffener Region

<p>Nach der heftigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen China und Nepal gibt es mehrere Tote, nach Behördenangaben werden Hunderte Touristen vermisst.</p>
Nach der heftigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen China und Nepal gibt es mehrere Tote, nach Behördenangaben werden Hunderte Touristen vermisst. | Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa

Der Schlammstrom richtete am Mittwoch gegen 10.30 Uhr Ortszeit schwere Schäden am Grenzübergang Gyirong im Süden Tibets an. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Grenzübergang zwischen China und Nepal.

Nach Angaben der örtlichen Behörden gab es „zahlreiche Opfer“. Zudem werden viele Menschen vermisst, darunter mehr als 300 Touristen.

Dem belgischen Außenministerium liegen derzeit keine Informationen über belgische Todesopfer vor. Rund 70 Belgier sind in Nepal in den Bevölkerungsregistern eingetragen. Aus den Angaben der Plattform Travellers Online geht zudem hervor, dass sich etwa 15 belgische Touristen in der betroffenen Region aufhalten.

Ein betroffener Belgier hat bereits Kontakt mit dem Außenministerium aufgenommen. Die Person erhalte derzeit „die bestmögliche Unterstützung“, heißt es.

Das Außenministerium verfolgt die Situation gemeinsam mit der belgischen Botschaft in Neu-Delhi aufmerksam. Reisenden wird empfohlen, die Reisehinweise zu beachten, sich bei Travellers Online zu registrieren und den Anweisungen der örtlichen Behörden zu folgen.

Insbesondere sei es dringend ratsam, vorsichtig zu sein und sich von Flüssen, Brücken und tiefer gelegenen Gebieten fernzuhalten. (belga/rt)

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