An der Sitzung nehmen unter anderem Innenminister Bernard Quintin (MR), der Brüsseler Prokurator des Königs Julien Moinil, die nationale Drogenkommissarin Ine Van Wymersch sowie Vertreter der betroffenen Polizeizonen teil. Auch alle Bürgermeister der Region wurden eingeladen.
Ziel sei es, nach den Schusswaffenvorfällen der vergangenen Tage die personellen und materiellen Mittel vor Ort zu verstärken und langfristig für eine bessere Koordinierung zu sorgen.
Die zusätzlichen Mittel sollen bereits beschlossene Maßnahmen im Kampf gegen den Drogenhandel und zur Verbesserung der Sicherheit ergänzen, teilte das Kabinett von Dilliès mit.
Derzeit läuft unter anderem die Suche nach einem regionalen Drogenkommissar. Dieser soll ab Ende September eine umfassende Strategie koordinieren. Für Sicherheit und Prävention wurden 2026 zudem 68 Millionen Euro bereitgestellt.
Beschlossen wurde außerdem, gemeinsam genutzte E-Scooter ab dem 1. Januar 2027 aus Brüssel zu verbannen. Als ein Grund wird angeführt, dass die Fahrzeuge bei Straftaten als Fluchtmittel genutzt werden.
„Drogenhändler sind eine Plage, und wir müssen alles daransetzen, den Handel an der Wurzel zu bekämpfen“, erklärt Dilliès. Dafür seien mehr Personal und Material vor Ort sowie eine bessere Koordinierung zwischen allen beteiligten Akteuren notwendig.
Es gehe nicht um eine einmalige Aktion, sondern um eine langfristige Aufgabe. „Wir wollen das gesamte System ausschalten. Wir werden kein Viertel zurücklassen, und Brüssel wird nicht im Stich gelassen“, so der Ministerpräsident. (belga/rt)

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