Großbrand im Hohen Venn

Sehr geehrte Grenzecho-Redaktion,

ich verfolge gebannt Ihre Berichterstattung über den Großbrand im Hohen Venn. Ich habe Anfang der 90er Jahre fünf Jahre lang als Beigeordneter Geschäftsführer im Naturparkzentrum Botrange gearbeitet und gewohnt und diese Bilder tun mir verdammt weh.

Ich finde den Kommentar von Christian Schmitz sehr gut und denke, wir brauchen mehr solcher grundsätzlicher Gedanken; die Diskussion über Anpassung ist aktuell dringend notwendig, aber wir müssen sie noch ergänzen um eine Diskussion über die Ursachen, d.h. die fossilen Emissionen. Die sechs größten Ölkonzerne Europas (Shell, BP, Repsol, TotalEnergies, Eni und Equinor) haben im ersten Quartal 2026 22 Milliarden Dollar Gewinn gemacht – und sie machen einfach weiter. Die Schäden haben wir hier. Wenn wir die aktuelle Situation um 10 Jahre verlängern – ich will mir gar nicht ausmalen, in was für eine Dystopie uns das „Immer-weiter-so“ führt. Wir müssen uns an die Klimakrise anpassen, aber zugleich dringend weg von den fossilen Energien.

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