Lukaku über Wechsel zu Fenerbahçe: „Das ist genau das, was ich brauchte“

<p>Romelu Lukaku</p>
Romelu Lukaku | Foto: belga

„Ich bin sehr glücklich, in der Türkei zu sein. Seit einem Monat warte ich auf diesen Moment“, erklärte Lukaku am Freitag. Mit der Türkei verbindet der Stürmer auch persönliche Erinnerungen. Sein Vater Roger Lukaku spielte in der Saison 1996/97 für Gençlerbirliği. „Als mein Vater damals hier war, wusste ich, dass ich Profifußballer werden wollte“, sagte Lukaku.

Für ihn stehe nun der Erfolg seines neuen Vereins im Mittelpunkt. „Das Wichtigste ist, dass Fenerbahçe gewinnt. Für Fener zu spielen, ist genau das, was ich gebraucht habe. Ich möchte so viele Titel wie möglich für diesen großartigen Verein gewinnen.“

Vor seinem Wechsel habe sich Lukaku unter anderem mit Matteo Guendouzi und Milan Škriniar ausgetauscht. Zudem habe er mit türkischen Spielern gesprochen, um sich ein Bild vom Verein und dem Leben in der Türkei zu machen. „Die Stimmung in der Mannschaft scheint sehr gut zu sein. Ich denke, dass wir unsere Ziele erreichen können.“

Bei Fenerbahçe wird Lukaku von Ismail Kartal trainiert. Auch mit ihm hat sich der Belgier bereits ausgetauscht. „Ich mag Menschen, die die Wahrheit sagen, und er war sehr ehrlich zu mir. Der Trainer erwartet viel von mir“, sagte Lukaku. Kartal habe klare Vorstellungen und wolle offensiven Fußball spielen. „Ich freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten.“

Lukaku betonte zugleich, dass er sich möglichst schnell an die Spielweise seiner neuen Mannschaft und an das Leben in der Türkei gewöhnen wolle. „Ich hoffe, dass ich das nächste Mal, wenn ich zu Ihnen spreche, Türkisch sprechen kann“, sagte der Angreifer, der bei Fenerbahçe die Rückennummer 9 tragen wird.

Auch körperlich sieht sich der Rekordtorschütze der belgischen Nationalmannschaft bereit für sein neues Kapitel. „Ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Ich bin fit und hoffe, bereits nächste Woche spielen zu können.“

Fenerbahçe startet am Samstag mit einem Auswärtsspiel bei Gençlerbirliği in die neue Saison der türkischen Süper Lig. Für den Verein aus Ankara hatte einst auch Lukakus Vater Roger gespielt. (belga/rt)

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