Luxemburg bleibt wichtigstes Arbeitsland für belgische Grenzgänger

<p>Luxemburg bleibt das wichtigste Arbeitsland für belgische Grenzgänger: Mehr als 48.600 Einwohner Belgiens pendeln für ihren Beruf ins Großherzogtum.</p>
Luxemburg bleibt das wichtigste Arbeitsland für belgische Grenzgänger: Mehr als 48.600 Einwohner Belgiens pendeln für ihren Beruf ins Großherzogtum. | Foto: belga

Das Großherzogtum Luxemburg bleibt mit Abstand das wichtigste Arbeitsland für Grenzgänger aus Belgien. Insgesamt 48.601 Einwohner Belgiens gingen dort Mitte 2025 einer Beschäftigung nach. An zweiter Stelle folgen die Niederlande mit 21.593 Arbeitnehmern aus Belgien.

In umgekehrter Richtung arbeiteten Mitte 2025 insgesamt 51.867 Einwohner der Nachbarländer in Belgien. Mit fast 40.000 Personen kommt die große Mehrheit von ihnen aus Frankreich. Sie stellen inzwischen 77 Prozent der aus den Nachbarländern nach Belgien pendelnden Arbeitnehmer. Ihr Anteil nimmt weiter zu.

Die Zahl der Grenzgänger aus den Niederlanden und Luxemburg ist dagegen weiter rückläufig. Mitte 2025 arbeiteten 10.536 Einwohner der Niederlande und 448 Einwohner Luxemburgs in Belgien.

Leicht gestiegen ist hingegen die Zahl der Arbeitnehmer aus Deutschland. Insgesamt 915 Menschen mit Wohnsitz in Deutschland arbeiteten demnach in Belgien.

Die meisten französischen Grenzgänger sind in den Provinzen Hennegau und Namur beschäftigt. Im Hennegau sind es 15.651, in der Provinz Namur 12.757. (belga/rt)

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