Ausgerechnet Guisse, die zunächst aufgrund der verschärften Auswahlkriterien nicht für die EM berücksichtigt worden war, sorgte damit am vierten Wettkampftag für die nächste belgische Medaille. Im Dreisprung galt eigentlich ihre Landsfrau Ilona Masson als größere Medaillenhoffnung. Masson musste sich jedoch mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.
Ebenfalls auf Rang vier landete Elien Vekemans im Stabhochsprung. Im Gegensatz zu Masson überwog bei ihr allerdings die Freude über das Ergebnis.
Bereits am Vormittag hatte Merel Maes die Qualifikation im Hochsprung erfolgreich gemeistert. Die geforderte Höhe von 1,91 Metern übersprang sie nach lediglich einem Fehlversuch.
Unterschiedlich verliefen anschließend die Vorläufe über 3.000 Meter Hindernis für die beiden Belgier. Tim Van De Velde stürzte am Wassergraben und schied enttäuscht aus. Rémi Schyns setzte seinen Rennplan dagegen erfolgreich um und qualifizierte sich für das Finale am Sonntag um 21.50 Uhr.
Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte Helena Ponette im Halbfinale über 400 Meter. Sie sicherte sich nicht nur einen Platz im Finale am Samstag um 21.10 Uhr, sondern verbesserte auch ihre persönliche Bestzeit um fast eine halbe Sekunde. Statt bislang 50,80 Sekunden stehen für sie nun 50,31 Sekunden zu Buche.
Timothy Herman scheiterte unterdessen am Vormittag in der Qualifikation des Speerwerfens.
Am Abend verpasste Antoine Snyders über 200 Meter den Einzug ins Finale. Dai Keïta beendete derweil seinen ersten Zehnkampf bei einer großen internationalen Meisterschaft auf dem 15. Platz. (belga/rt)

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