Den Auftakt machte traditionell bereits am Donnerstagabend eine Pre-Party für Festivalbesucher und Anwohner. Rund 3.500 Einwohner aus Kortrijk und Zwevegem konnten dafür vergünstigte Tickets erwerben. Eine Neuerung gab es ebenfalls: Erstmals wurde bereits am Donnerstag auf allen vier Bühnen gespielt.
Der große Andrang machte sich allerdings bemerkbar. Zum Start mussten sich einige Besucher länger als gewohnt anstellen, um ihr Festivalbändchen zu erhalten.
Von Freitag bis Sonntag wird es auf dem Gelände dann richtig laut. Insgesamt stehen mehr als 120 Bands auf dem Programm, darunter rund 25 belgische Gruppen. Den Freitagabend beschließt die russische Deathcore-Band Slaughter to Prevail, die erstmals beim Alcatraz auftritt.
Am Samstag übernimmt die schwedische Melodic-Death-Metal-Band Arch Enemy die Rolle des Headliners. Zum Abschluss am Sonntag soll die deutsche Metal-Band Powerwolf mit einer großen Show den Schlusspunkt unter das Festival setzen.
Nervenkitzel abseits der Bühnen
Auch abseits der Konzerte setzt Alcatraz auf Unterhaltung. Das Rockcafé „El Presidio“ gehört erneut zum Festivalgelände. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgt in diesem Jahr der imposante Wachturm, der bereits 2025 eingeführt wurde.
Neu daran ist eine sogenannte „Deathride“: Rund 500 Besucher pro Tag können sich vom Turm aus auf die rasante Abfahrt wagen. (belga/calü)

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