Vor allem Alfred reist mit einer beeindruckenden Bilanz in die belgische Hauptstadt. Die 25-Jährige aus St. Lucia ist in diesem Jahr noch ungeschlagen. Sie bestritt bislang sieben Rennen – vier über 200 und drei über 100 Meter – und gewann sie allesamt.
Über die 200 Meter führt derzeit ohnehin kein Weg an ihr vorbei. Am 10. Juli lief Alfred beim Diamond-League-Meeting in Monaco in 21,51 Sekunden die mit Abstand schnellste Zeit des Jahres. Auch bei den Meetings in Rom und London war sie nicht zu schlagen. In Brüssel geht sie am Freitag, 4. September, über die 200 Meter als Favoritin an den Start.
Mit dem König-Baudouin-Stadion verbindet Alfred bereits gute Erinnerungen. Wenige Wochen nach ihrem Olympiasieg über 100 Meter und Silber über 200 Meter in Paris sicherte sie sich dort vor zwei Jahren den Diamond-League-Titel über 100 Meter. Im vergangenen Jahr wiederholte sie diesen Erfolg in Zürich. Nun könnte in Brüssel ihr insgesamt dritter Titel folgen – und der erste über 200 Meter.
Weltrekordlerin über die Hürden
Einen ähnlich beeindruckenden Lebenslauf bringt Tobi Amusan mit. Die 29-jährige Nigerianerin hält seit der Weltmeisterschaft 2022 in Eugene mit 12,12 Sekunden den Weltrekord über 100 Meter Hürden. Zudem gewann sie zwischen 2021 und 2023 dreimal in Folge die Diamond League.
Auch in dieser Saison präsentiert sich Amusan in starker Form. Beim Diamond-League-Meeting in Paris siegte sie in 12,28 Sekunden. Am Samstag, 5. September, kann sie sich in Brüssel zum vierten Mal zur Diamond-League-Gesamtsiegerin über die 100 Meter Hürden krönen.
Das Memorial Van Damme feiert in diesem Jahr seine 50. Ausgabe. Alfred und Amusan ergänzen ein bereits prominent besetztes Teilnehmerfeld. Zuvor hatten unter anderem Stabhochsprung-Weltstar Armand Duplantis, Hochspringerin Yaroslava Mahuchikh und der französische Langstreckenläufer Jimmy Gressier ihre Teilnahme angekündigt. (belga/calü)



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