Wenn ich durch Kelmis gehe, habe ich den Eindruck, dass wir in einer Gemeinde leben, in der der Müllabhol-Dienst streikt. Dem ist zwar nicht so, aber es sieht dennoch so aus.
Mir ist bewusst, dass die Gemeinde nur indirekt dafür verantwortlich ist. Dennoch möchte ich darum bitten, Lösungen zu finden, denn dieses Bild ist verheerend.
Das Problem entstand dieses Mal durch den Nationalfeiertag am 21. Juli. Dieser fiel auf einen Dienstag – genau auf den Tag, an dem die blauen Säcke und das Altpapier abgeholt werden sollten.
Einige Bürger gingen offenbar davon aus, dass der Müll auch an einem Feiertag abgeholt wird, und haben den Kalender des Unternehmens Intradel nicht gelesen. Dort war klar ersichtlich, dass der Termin auf den 19. Juli vorverlegt wurde.
Das eigentliche Problem ist nun, dass diese Bürger ihren Müll mindestens zwei Wochen auf dem Bürgersteig liegen lassen. Da es sich teilweise um Altpapier handelt, das bei Regen aufweicht, oder um federleichte Tüten, die durch die Gegend fliegen, entsteht ein unschönes und unhygienisches Straßenbild – was den Betroffenen offenbar egal zu sein scheint.
Ich möchte jedoch nicht nur kritisieren, sondern auch einen Vorschlag machen:
Wäre es möglich, jede Rolle Müllsäcke mit einer Kennnummer zu versehen und diese beim Kauf mit dem Namen des Käufers zu registrieren?
So könnten Eigentümer identifiziert werden, wenn Müll über längere Zeit falsch oder unsachgemäß bereitgestellt wird.
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