Damals hatte eine Entzündung im Ellbogen den Belgier zur Aufgabe gezwungen. Nun kehrt der 30-Jährige ins Peloton zurück – allerdings mit einigen Fragezeichen hinter seiner Form. In Gesprächen mit flämischen Zeitungen räumte Van Aert ein, dass die notwendige Antibiotikabehandlung ihn viel Kondition gekostet habe.
Dennoch zählt der Belgier zu den Anwärtern auf den Gesamtsieg. Bereits 2018 gewann Van Aert bei seiner bislang einzigen Teilnahme sowohl eine Etappe als auch die Gesamtwertung.
Neben Van Aert ruhen die belgischen Hoffnungen auch auf Tom Crabbe (Flanders-Baloise). Der 21-Jährige gehört zu den Favoriten für die Massensprints. In dieser Saison feierte er bereits fünf Siege auf vergleichbarem Wettbewerbsniveau. Auch Lotto-Intermarché und Alpecin-Premier Tech schicken Teams an den Start.
Belgische Fahrer waren in den vergangenen Jahren in Dänemark regelmäßig erfolgreich. Neben Van Aert (2018) trugen sich auch Remco Evenepoel (2021) und Arnaud De Lie (2024) in die Siegerliste ein.
Titelverteidiger Mads Pedersen wird seine Gesamtwertung hingegen nicht verteidigen. Der Däne verzichtet nach seiner erfolgreichen Tour de France auf einen Start. Zu den weiteren prominenten Namen im Feld gehören Van Aerts französischer Teamkollege Christophe Laporte, der Neuseeländer Corbin Strong, der slowakische Meister Lukas Kubis, die Lidl-Trek-Fahrer Søren Kragh Andersen und Jakob Söderqvist sowie der Niederländer Tibor Del Grosso.
Die diesjährige Dänemark-Rundfahrt umfasst fünf Straßenetappen auf überwiegend flachem bis leicht hügeligem Terrain. Los geht es am Mittwoch mit einer 197 Kilometer langen Etappe rund um Aalborg. Ein Einzelzeitfahren steht diesmal nicht auf dem Programm. (belga/calü)

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