Für Anderlecht wartet im Zweitrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation (19 Uhr) eine anspruchsvolle Aufgabe. Die „Veilchen“ treffen auf einen Gegner, der sich bereits mitten im Ligabetrieb befindet. Die schwedische Meisterschaft läuft seit Anfang April, Hammarby belegt nach 14 Spieltagen den zweiten Tabellenplatz und hat allein im Juli bereits drei Pflichtspiele absolviert. Der schwedische Traditionsverein dürfte daher deutlich besser im Rhythmus sein als der belgische Rekordmeister, dessen Saisonvorbereitung erst vor wenigen Tagen abgeschlossen wurde.
Hinzu kommt, dass sich die Mannschaft von Neu-Coach Vitor Bruno nach den Abgängen von Nathan De Cat (TSG Hoffenheim) und Thorgan Hazard (RC Lens) personell neu sortieren muss.
Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstagabend (20.30 Uhr) im Anderlechter Lotto Park statt. Setzt sich Anderlecht nach beiden Begegnungen durch, wartet Anfang August in der dritten Qualifikationsrunde entweder Dynamo Kiew oder PAOK Saloniki. Sollte Hammarby die Oberhand behalten, würde Anderlecht in die Qualifikation der Conference League wechseln. Dort wäre Rakow Tschenstochau aus Polen oder der maltesische Vertreter Valletta FC der nächste Gegner.
Auch KAA Gent greift heute Abend (20.30 Uhr) ins internationale Geschäft ein. Die „Buffalos“ treffen in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League auf den ukrainischen Klub LNZ Tscherkassy. Aus Sicherheitsgründen wird die Partie im polnischen Płock ausgetragen, das Rückspiel steigt eine Woche später in Gent (20.30 Uhr).
Für die Genter steht dabei bereits viel auf dem Spiel. Eine Niederlage würde das sofortige Aus im Europapokal bedeuten. Bei einem Weiterkommen träfe Gent in der dritten Qualifikationsrunde auf IFK Göteborg aus Schweden oder Flora Tallinn aus Estland. (calü)

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