„Es gab an diesem Wochenende sowohl positive als auch negative Dinge“, sagte der Ex-Rallye-Weltmeister, der die Rallye auf Platz vier beendete. Nach einem schwierigen Auftakt am Freitag habe sein Team am Samstag zahlreiche Teile am Auto austauschen müssen. „Danach haben wir immer besser in unseren Rhythmus gefunden und uns dem dritten Platz von Adrien Fourmaux immer weiter angenähert.“
Hier sein Interview im Video (auf Englisch):
Am Sonntagmorgen sei jedoch ein weiteres kleines technisches Problem hinzugekommen. Dadurch habe er verspätet zur Wertungsprüfung starten müssen und den Rhythmus erneut verloren. „Deshalb haben wir den dritten Platz an Adrien verloren. Aber Hut ab vor ihm, er hat das wirklich gut gemacht und den Podestplatz verdient.“ Trotzdem wertete Thierry Neuville das Wochenende nicht als Rückschlag. „Wenn man bedenkt, wo wir nach den Problemen am Freitag standen, ist es immer noch ein gutes Ergebnis für das Team. Deshalb können wir mit den Punkten, die wir hier geholt haben, zufrieden sein.“ Den Sieg auf den schnellen Schotterpisten in Estland feierte Sami Pajari. Für den Finnen im Toyota war es der erste Erfolg seiner Karriere in der Rallye-Weltmeisterschaft. „Das ist einfach unglaublich. Vielleicht habe ich noch gar nicht richtig realisiert, was ich geschafft habe“, erklärte der 24-Jährige nach dem Zieleinlauf. Er bedankte sich bei seinem Team, seinen Sponsoren sowie seiner Familie und widmete den Erfolg allen, die ihn in schwierigen Zeiten unterstützt hätten. (belga/sc)

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