Der Ausstiegsplan soll in einem neuen Dekret verankert werden, das dem flämischen Parlament vorgelegt wird. Damit gehe eine jahrzehntelange Debatte zu Ende, erklärte Minister Weyts.
Im Video zu sehen sind Eindrücke aus dem Delfinarium.
Die Betreiber des Delfinariums erhalten bis 2037 Zeit, die verbliebenen Delfine in andere Einrichtungen zu bringen und ihr Geschäftsmodell neu auszurichten. Bis dahin gilt ein striktes Zucht- und Importverbot, sodass keine neuen Delfine mehr hinzukommen. Das bis 2027 vorgeschriebene Außenbecken soll weiterhin gebaut werden und bis 2037 abgeschrieben sein. Das Verbot gilt nicht für spezialisierte Auffangstationen. Sie dürfen verletzte, kranke oder gestrandete Delfine und andere Wale vorübergehend aufnehmen und pflegen, um sie anschließend wieder auszuwildern. Kommerzielle Vorführungen oder Shows bleiben jedoch ausgeschlossen. „Nach all den Jahren treffen wir nun eine endgültige Entscheidung und stellen das Tierwohl über die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Unternehmens“, erklärte Ben Weyts. Die Betreiber wüssten nun, woran sie seien: Sie könnten den Betrieb bis 2037 fortführen oder ihn bereits früher einstellen. (belga/sc)

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