[Video] Nach Badeunfall: Freibad in Wetteren beschränkt Zutritt auf Ostflandern

<p>Das Freibad De Warande in Wetteren lässt bis zum Saisonende nur noch Besucher mit Wohnsitz in Ostflandern zu.</p>
Das Freibad De Warande in Wetteren lässt bis zum Saisonende nur noch Besucher mit Wohnsitz in Ostflandern zu. | Foto: belga

Die Maßnahme gilt bis zur Schließung des Freibads am 30. August und sind eine Folge des Beinahe-Ertrinkens eines fünfjährigen Kindes am 13. Juli. Seit dem Vorfall war das Bad geschlossen.

Das Video zeigt das Freibad im ostflämischen Wetteren.

Laut Gemeindeverwaltung erfolgt die Entscheidung auf Empfehlung der Polizei. Viele der Zwischenfälle zuletzt seien von Besuchern verursacht worden, die nicht aus Ostflandern stammten, erklärte der kommissarische Bürgermeister Bram De Winne. Deshalb werden die bereits bestehenden Ausweiskontrollen am Eingang ausgeweitet. Wer nicht in Ostflandern gemeldet ist, erhält keinen Zutritt. Zudem wird die örtliche Polizei am Freibad präsent sein.

Der Bürgermeister weist den Vorwurf einer Diskriminierung zurück. Ziel sei es, Sicherheit und Ruhe für die Badegäste zu gewährleisten. Der Großteil der Probleme sei von Besuchern aus anderen Provinzen ausgegangen. Zudem führt das Freibad weitere Sicherheitsmaßnahmen ein. Es gibt es getrennte Ein- und Ausgänge, die Zahl der externen Sicherheitskräfte wird von zwei auf vier verdoppelt und das Reservierungssystem angepasst. Vormittags werden maximal 500 Besucher zugelassen, nachmittags höchstens 700. Laut Gemeinde sind in den letzten Jahren Anweisungen von Bademeistern und Sicherheitskräften zunehmend missachtet worden. Zudem berichtet die Verwaltung von verbalen und körperlichen Übergriffen auf das Personal, Besuchern, die über den Zaun kletterten, um keinen Eintritt zu bezahlen, sowie wiederholten Störungen im Eingangsbereich. Das Freibad soll am Montag, um 9.30 Uhr, wieder öffnen. (belga/sc)

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