Untersucht wurden ein USB-Stick, drei Artikel für Haustiere – darunter ein Leuchthalsband und animierte Spielzeuge –, fünf Küchengeräte wie Wasserkocher, Kaffeemühle und Zitruspresse sowie ein Gesichtspflegegerät, ein Glätteisen und ein Haartrockner.
Alle Produkte kosteten weniger als 25 Euro. Sie wurden entweder in Geschäften oder über Onlineplattformen belgischer Anbieter gekauft und anschließend von einem spezialisierten Labor analysiert.
Vier der zwölf Geräte enthielten zu hohe Mengen gefährlicher Stoffe. Alle vier stammten aus China. Festgestellt wurden vor allem Phthalate, aber auch Blei und Cadmium.
Werden solche Stoffe in der Natur entsorgt oder nicht fachgerecht recycelt, können sie Böden und Gewässer verunreinigen und sich in der Nahrungskette anreichern. Durch Materialverschleiß oder bei der Abfallverarbeitung können sie zudem in die Luft gelangen, erklärte das Gesundheitsministerium.
Mehrere Arten von Phthalaten gelten als hormonell wirksam. Blei und Cadmium können nach Angaben der Behörde die Fruchtbarkeit sowie die Entwicklung von Föten und Kleinkindern beeinträchtigen.
Die Kontrolleure stellten außerdem Mängel bei gesetzlich vorgeschriebenen Angaben fest. Dazu gehörten unter anderem fehlende Konformitätskennzeichnungen sowie unvollständige Angaben zu Name und Anschrift einer Kontaktstelle in Europa. (belga/rt)

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