Nächster Schritt trotz Niederlage: Zverevs Weg zur Weltspitze

<p>Jannik Sinner (l.) und Alexander Zverev nach dem Finale in Wimbledon am 12. Juli 2026</p>
Jannik Sinner (l.) und Alexander Zverev nach dem Finale in Wimbledon am 12. Juli 2026 | Foto: Photo News

Sinner und sein Trainer Darren Cahill sind überzeugt, dass Zverev künftig eine noch größere Rolle im Kampf um die Grand-Slam-Titel spielen wird. „Wenn er dieses Niveau hält und diesen Spielstil beibehält, wird er in Zukunft ein großes Problem sein“, erklärte Cahill. Sinner sprach von einem „sehr, sehr schwierigen Gegner“, dessen druckvoller Aufschlag und aggressives Grundlinienspiel kaum Pausen zuließen. Der 29-Jährige hatte in Wimbledon erstmals das Viertelfinale übertroffen und profitierte in dieser Saison von seinem Erfolg bei den French Open, wo er seinen ersten Grand-Slam-Titel gewann. Im Endspiel von Wimbledon brachte er Sinner an den Rand einer Niederlage, ehe der Italiener sein Niveau steigerte und seinen zehnten Sieg in Serie gegen den Deutschen feierte. In der Weltrangliste ist Alexander Zverev inzwischen an Carlos Alcaraz vorbeigezogen und neuer Weltranglistenzweiter.

Sein Ziel sei es, den Abstand zu Sinner und Alcaraz weiter zu verkleinern. „Früher war ich immer die Nummer drei, aber mit großem Rückstand. Wenn ich jetzt mit ihnen mithalten und die großen Turniere gewinnen kann, wäre das großartig“, sagte Alexander Zverev. (kupo/belga)

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