Der entsprechende Urlaub ist derzeit auf 20 Tage begrenzt. Danach bleiben betroffenen Eltern lediglich unbezahlter Urlaub oder Elternurlaub.
Vor allem Eltern von Frühgeborenen seien mit einer Gesetzeslücke konfrontiert, argumentiert Vanrobaeys. Für Mütter kann der Mutterschaftsurlaub um die Dauer des Krankenhausaufenthalts verlängert werden, wenn das Kind länger stationär behandelt werden muss. Der eigentliche Mutterschaftsurlaub beginnt dann nach der Entlassung des Kindes.
Für Väter und Co-Eltern besteht diese Möglichkeit hingegen nicht. „Nach vier Wochen läuft ihr Urlaub unweigerlich aus“, kritisiert Vanrobaeys. Dabei sei diese Zeit für beide Eltern emotional belastend und mit täglichen Krankenhausbesuchen verbunden.
Die Abgeordnete schlägt deshalb vor, auch Vätern und Co-Eltern zusätzlich zu den gesetzlich vorgesehenen 20 Tagen bis zu 16 weitere Wochen Urlaub zu ermöglichen. Dadurch sollen sie länger bei ihrem Kind bleiben können, wenn sich dessen Krankenhausaufenthalt verlängert. (belga/rt)

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