[Video] Rallye Luxemburg: Gregoire Munster schlägt Rekordsieger Marijan Griebel

<p>Fuhr auf Angriff: Sieger Gregoire Munster.</p>
Fuhr auf Angriff: Sieger Gregoire Munster. | Foto: NC-Media

Griebel musste sich bereits 2025 der Porsche-Übermacht beugen und fand in diesem Jahr im Vervierser mit luxemburgischer Lizenz, Gregoire Munster, seinen Meister. „Mir fehlt der Rhythmus, ich bin seit drei Monaten nicht mehr gefahren“, so Griebel.

Nach der zweiten Schleife hatte Gregoire Munster bereits 15,7 Sekunden Vorsprung herausgefahren. „Es ist noch nicht zu Ende. Die Reifen werden auf der letzten Runde entscheiden. Da Griebel mit den harten Pirelli-Reifen einen Vorteil gegenüber den Medium-Michelin-Reifen hat, die wir fahren, kann es noch eng werden. Ich versuche aber, die Risiken zu minimieren“, sagte er kurz vor dem Service gegenüber dem GrenzEcho.

Derweil konnte Adrian Fernemont, Sieger von 2022, dem Tempo der beiden Kontrahenten nicht folgen und fiel im Laufe der Rallye zurück. Sein dritter Rang geriet jedoch nie in Gefahr.

Zahlreiche ostbelgische Teams nutzten diese Rallye als Test vor der East Belgium Rallye Ende September in St.Vith oder um wichtige Punkte zu sammeln. So etwa Sergio Plattes und Andreas Palm im Stellantis Cup. Das Duo lieferte sich zunächst einen harten Kampf mit Corentin Fiasse und lag sogar in Führung. Ein Dreher und ein Ausrutscher kosteten jedoch Zeit und ließen die Führung wieder an Fiasse gehen, der diese bis ins Ziel verteidigte.

Loris Elst (Malmedy) navigierte Steven Spittaels (57). „Wir fahren unser Tempo und kümmern uns nicht um die anderen. Platz drei war die Belohnung“, erklärte Spittaels.

<p>Plattes-Palm belegten Platz zwei im Stellantis Cup.</p>
Plattes-Palm belegten Platz zwei im Stellantis Cup.

Bei den Förderpiloten des RACB hatte Emilien Allart die Nase vorn, profitierte jedoch von einem kleinen Ausritt von Nolann Lejeune, der viel Zeit kostete. Reiner und Angelo Feltes erlebten eine Rallye ohne besondere Vorkommnisse und gewannen die Historik-Klasse VHB. Leider schied Thomas Velz als Beifahrer von Sam Weimerkirch in der drittletzten WP nach einem Turboschaden aus. Auch Mario und Jason Schöpgers stiegen vorzeitig aus. Bei ihnen waren nach einem Bremssatteldefekt die Bremsbeläge herausgefallen, was das Aus bedeutete. Bereits in der Wertungsprüfung 6 war die Vorstellung beendet. „Wir hatten nicht alle Teile dabei, sonst wären wir unter dem Super-Rallye-Reglement wieder ins Rennen eingestiegen“, so Mario gegenüber dem GrenzEcho.

Die ausrichtende Ecurie „Roude Léiw“ feierte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und richtete 2016 erstmals die Rallye Luxemburg aus.(glo)

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