Die FIFA war einmal ein Fußballverband. Das ist lange her. Damals trugen ihre Präsidenten Namen wie Robert Guérin, Daniel Burley Woolfall oder Jules Rimet, und ihre Macht bestand vor allem darin, Sitzungen zu leiten, Regeln zu ordnen und den Fußball irgendwie zusammenzuhalten. Heute ist die FIFA ein Staat ohne Staatsgebiet, aber mit mehr Mitgliedern als die Vereinten Nationen, Milliardenumsätzen, eigenen Gerichten, eigenen Entwicklungsprogrammen und einem Präsidenten, der sich mit echten Staatschefs bewegt, als sei er einer von ihnen.
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