Aldi plant wie zahlreiche Konkurrenten, seine Geschäfte künftig am Sonntagvormittag zu öffnen. Konkret sollen alle Filialen sonntags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet sein. Das Personal soll auf freiwilliger Basis arbeiten können. Wer sonntags arbeitet, soll entweder eine finanzielle Prämie oder zusätzliche Ausgleichsstunden erhalten. An gesetzlichen Feiertagen sollen die Geschäfte geschlossen bleiben.
Die eigentlichen Sozialverhandlungen zu diesem Thema haben jedoch noch nicht begonnen. Gewerkschaften und Direktion kamen am Montag zusammen, doch das Dossier wurde nach Gewerkschaftsangaben nicht behandelt. Gesprochen worden sei über die Arbeitsbelastung und den Einsatz von Studenten, erklärte Koen Vanschoubroeck von der christlichen Gewerkschaft ACV Puls. Die Sonntagsöffnung sei nicht zur Sprache gekommen.
Auch bei diesen Themen konnten die Sozialpartner am Montagabend keine Einigung erzielen. Damit müssen die Verhandlungen über Sonntagsöffnungen erst noch beginnen. Der Gewerkschafter geht deshalb davon aus, dass eine mögliche Umsetzung nicht mehr in diesem Jahr erfolgen wird.
Bereits zuvor war bekannt geworden, dass auch beim Konkurrenten Lidl die Verhandlungen über Sonntagsöffnungen noch nicht begonnen haben und auf den Sommer verschoben wurden. (belga/rt)

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