Der US-Paketdienst UPS plant in Belgien den Abbau von bis zu 525 Arbeitsplätzen. Das teilte die Unternehmensleitung am Dienstag bei einer Betriebsratssitzung mit. Nach Angaben der Christlichen Gewerkschaft wären damit mehr als die Hälfte der rund 800 Beschäftigten betroffen. Die geplanten Kürzungen betreffen laut Gewerkschaft Fahrer, Paketsortierer sowie Mitarbeiter im Zollbereich. Der Großteil der Belegschaft arbeitet am Standort Diegem bei Brüssel. Ob auch das Verteilzentrum in Lummen von der Restrukturierung betroffen ist, war zunächst unklar. Die Gewerkschaften stellen die Begründung des Unternehmens infrage. Zwar seien die Paketmengen etwas zurückgegangen, jedoch nicht in einem Ausmaß, das einen derart drastischen Stellenabbau rechtfertige, erklärten die Vertreter der Arbeitnehmer. (belga/sc)

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