Die Veranstaltung richtete sich vor allem an Entwickler, technische Direktoren und Ingenieure. Der Zugang erfolgte ausschließlich auf Einladung, um gezieltes Netzwerken und vertiefte Gespräche zu ermöglichen. Laut Tanguy Goretti, technischer Direktor der belgisch-französischen Plattform Hexa und Mitorganisator des Treffens, nahmen zwischen 300 und 400 Personen teil, rund 70 Prozent davon aus Belgien.
Neben internationalen Unternehmen wie Nvidia, AWS, DeepMind, Stripe, Vercel, Cloudflare und ElevenLabs waren auch zahlreiche belgische Gründer und Technikchefs zugegen, darunter Vertreter von Aikido, Collibra, Vertical Compute und Penbox. Ziel war es, das belgische Tech-Ökosystem, das sich nach Einschätzung der Organisatoren oft selbst unterschätzt, mit jenen Unternehmen und Laboren zusammenzubringen, die aktuell die Zukunft der Künstlichen Intelligenz prägen.
Auch der Brüsseler Wirtschaftsminister Laurent Hublet (Les Engagés) unterstützt diese Ambition nach eigener Aussage. Er hatte bereits am Montag erklärt, Brüssel zu einer „Hauptstadt der Künstlichen Intelligenz“ machen zu wollen. „Wir müssen diese Dynamik verstärken und die Aktivitäten hierher nach Brüssel zurückholen. Die Hauptstadt verfügt über alle Voraussetzungen, um bei den Erfindungen von morgen eine Schlüsselrolle zu spielen – insbesondere dank ihrer sehr renommierten Universitäten. In Belgien nutzen wir viel KI. Jetzt müssen wir den Schritt hin zu einer Produktionslogik schaffen. Eine Veranstaltung wie ‚Off the Radar‘, bei der sich das Ökosystem trifft, trägt dazu bei“, sagte der Brüsseler Regionalminister. (belga/nico)

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