Kirmes in Oudler: Neue Attraktionen und beste Stimmung prägen Neustart

<p>Die Königspaare wurden gebührend gefeiert.</p>
Die Königspaare wurden gebührend gefeiert. | Foto: Gerd Hennen

Bereits beim traditionellen Kirmesbaumaufrichten am Freitagabend zeigte sich, dass die Dorfkirmes nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat. Die Junggesellen stemmten den geschmückten Baum in den Himmel, während der Musikverein für den passenden Rahmen sorgte. Anschließend füllten sich Biergarten, Kirmesbuden und Festgelände bis in die späten Abendstunden. Auch das Public Viewing lockte viele Fußballfans an.

Besonders die erstmals ausgetragenen Wettbewerbe erwiesen sich als Publikumsmagneten. Beim Sommerstockschießen am Samstag herrschte im großen Saal beste Stimmung. Ehrgeiz und Humor gingen Hand in Hand, während die Teams um jeden Punkt kämpften. Am Ende setzte sich die Mannschaft „Höchste Instanz“ durch und durfte sich über den Premierensieg freuen. Auch die Stuppenmeisterschaften am Sonntag sorgten für zahlreiche Zuschauer und Teilnehmer. Beim traditionellen Nagelspiel wurde gehämmert, gelacht und gefachsimpelt. Die positive Resonanz deutet darauf hin, dass beide Wettbewerbe künftig feste Bestandteile der Oudler Kirmes werden könnten.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Der MV Oudler verwöhnte die Gäste am Samstag mit einem reichhaltigen BBQ und sorgte am Sonntag mit einem Platzkonzert für gesellige Stunden. DJs, Musik und ausgelassene Stimmung prägten das gesamte Wochenende und machten deutlich, dass die Dorfkirmes weit mehr ist als eine Aneinanderreihung von Programmpunkten: Sie bleibt in der Tradition des Kirchweihfestes vor allem ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.

Ein Höhepunkt durfte nicht fehlen: das traditionelle Krugschlagen. Bei den Verheirateten erwies sich Jean-Marie Messerich als treffsicherster Schläger und sicherte sich den Titel des Krugkönigs. Seine Gattin Stephanie wurde anschließend von den Junggesellen im Cabrio durch das Dorf chauffiert. Bei den Junggesellen setzte sich Sebastian Dhur durch. Er wählte Lea Debouny zu seiner Kirmespartnerin.

Dass die diesjährige Kirmes als Erfolg gewertet werden darf, liegt nicht zuletzt am Engagement des Kirmeskomitees, das sich in den vergangenen Monaten um neue Attraktionen und eine Aufwertung des Festes bemüht hatte. „Das Reloading nach den Pandemie-Zeiten scheint geklappt zu haben“, zog Gregor Kalpers, der sich federführend um die Fahrgeschäfte gekümmert hatte, zufrieden Bilanz. (gh)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment