Zeno Debast bleibt trotz Verletzung im WM-Kader

<p>Zeno Debast (Bildmitte) trainiert zurzeit individuell.</p>
Zeno Debast (Bildmitte) trainiert zurzeit individuell. | Foto: Photo News

Debast laboriert derzeit noch an einer Verletzung im Bereich des Oberschenkels. Zwar wäre ein Austausch eines verletzten Spielers bis 24 Stunden vor dem ersten WM-Spiel möglich gewesen, doch von dieser Option macht Belgien keinen Gebrauch. „In Absprache mit dem Trainer- und Ärzteteam wird Zeno weiterhin zum Kader gehören“, teilte der Verband in einer kurzen Mitteilung mit.

Der Abwehrspieler hatte sich vor einigen Wochen im Training seines Vereins Sporting Lissabon verletzt und arbeitet seitdem individuell an seinem Comeback. Nationaltrainer Rudi Garcia hatte bereits vor rund anderthalb Wochen erklärt, dass das Auftaktspiel gegen Ägypten für Debast noch zu früh kommen werde.

Die Entscheidung zeigt jedoch, wie wichtig der 22-Jährige inzwischen für die Nationalmannschaft geworden ist. Unter Garcia entwickelte sich Debast zum unumstrittenen Stammspieler in der Innenverteidigung. Sowohl in den Nations-League-Play-offs gegen die Ukraine als auch in den WM-Qualifikationsspielen gehörte er regelmäßig zur Anfangsformation. Lediglich bei den Partien gegen Kasachstan und Liechtenstein im vergangenen November fehlte er verletzungsbedingt.

Bereits im März war Debast nach einer langwierigen Knieverletzung, die ihn seit Ende Oktober außer Gefecht gesetzt hatte, wieder ins Nationalteam zurückgekehrt. Beim Trainingslager in den USA stand er gegen die Vereinigten Staaten in der Startelf und kam wenige Tage später gegen Mexiko als Einwechselspieler zum Einsatz.

Spätestens nach dem Rücktritt von Jan Vertonghen nach der Europameisterschaft übernahm Debast dauerhaft dessen Platz im Abwehrzentrum der Roten Teufel. Sein Debüt bei einem großen Turnier feierte er bereits bei der EM in Deutschland vor zwei Jahren, wo er gegen die Slowakei von Beginn an spielte und später gegen Rumänien weitere Einsatzminuten sammelte (belga/calü)

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