Die Intensivstation der Klinik St. Josef erhält ihre definitive Anerkennung

<p>Die Behörden bestätigten die Qualität und Sicherheit der Versorgung in der Klinik St. Josef.</p>
Die Behörden bestätigten die Qualität und Sicherheit der Versorgung in der Klinik St. Josef. | Foto: Klinik St. Josef

Der endgültigen Anerkennung gingen mehrere Kontrollen durch die zuständigen Behörden voraus. Nach Angaben der Klinik bestätigen diese die dauerhafte Konformität der Abteilung mit allen gesetzlichen Anforderungen. Diese betreffen die Ausstattung, das medizinische, pflegerische und paramedizinische Personal, die Architektur sowie die funktionalen und organisatorischen Vorgaben.

Seit der ersten Anerkennung hat die Intensivstation ihre Entwicklung fortgesetzt, um die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern. Zu den jüngsten Neuerungen zählt die Einführung der Hämofiltration. Dadurch wird das Angebot an spezialisierter Versorgung innerhalb des Krankenhauses erweitert. Innerhalb der Klinik wurde die endgültige Zulassung positiv aufgenommen. Stéphanie Warnier, pflegerische Dienstleiterin der Intensivstation, erklärte, das Team habe die Zulassung „mit Begeisterung und Stolz“ aufgenommen. Sie bezeichnete die Anerkennung als wichtigen Meilenstein, der das Engagement des Teams würdige und dazu ermutige, die Bemühungen fortzusetzen, den Patienten eine hervorragende Versorgung zu bieten.

Pflegedienstleiterin Audrey Dubois sprach von einer Würdigung des unermüdlichen Engagements der Pflege-, paramedizinischen und medizinischen Fachkräfte. Deren Fachkompetenz, Sorgfalt und berufsübergreifende Zusammenarbeit bildeten die Grundlage für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung. Zugleich bestärke die Anerkennung die Klinik in ihrer Verantwortung, weiterhin innovativ zu sein und in die Kompetenzentwicklung zu investieren, um den Bedürfnissen besonders vulnerabler Patienten mit hohem Anspruch und Menschlichkeit gerecht zu werden.

Generaldirektorin Lola Van Rampelbergh sieht in der Anerkennung auch ein starkes Signal für die gesamte Region. Sie erklärte, es handele sich um einen wichtigen Schritt, um der Bevölkerung im Versorgungsgebiet der Klinik den Zugang zu einem umfassenden Angebot an Akutversorgung zu gewährleisten.

Patientennähe und Menschlichkeit bleiben wichtige Grundpfeiler der Abteilung.

Auch Dr. Bob Marth, Abteilungsleiter der Anästhesie und beigeordneter Abteilungsleiter der Intensivstation, hob die Bedeutung der offiziellen Anerkennung hervor. Sie unterstreiche die Qualität der Abteilung und die Modernität ihrer Ausstattung. Er dankte dem interdisziplinären Team, das die tägliche Arbeit unterstütze, darunter dem Pflegepersonal, den Ärzten, Physiotherapeuten, Diätassistenten, Ergotherapeuten, Psychologen und dem Palliativteam. Zudem dankte er ehemaligen Mitarbeitern, die zur Entwicklung der Abteilung beigetragen hätten.

Dr. Laurine Bougard, Abteilungsleiterin der Intensivstation, bezeichnete die Zulassung als Anerkennung für die bemerkenswerte Arbeit der Teams. Sie bestätige die Qualität und Sicherheit der angebotenen Versorgung sowie die Ausrichtung auf eine patientennahe Medizin, die anspruchsvoll und zugleich menschlich sei und jedem Patienten sowie dessen Angehörigen mit Aufmerksamkeit begegne.

Lydia Klinkenberg, Ministerin für Familie, Soziales, Wohnen und Gesundheit, sprach von einem starken Zeichen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der DG. Die Klinik St. Josef habe in den vergangenen Monaten Anstrengungen unternommen und erfülle nun alle föderalen Auflagen, die Qualität und Sicherheit der Patienten gewährleisten sollen. Unter anderem sei zusätzliches Pflegepersonal angeworben worden, das über die erforderliche Zusatzausbildung verfügt. Damit sei gewährleistet, dass Patientinnen und Patienten im Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Ernstfall schnell, sicher und in deutscher Sprache versorgt werden können. Die Intensivstation in St.Vith kann gleichzeitig sechs Patienten in kritischem Zustand betreuen. (red/jj)

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