Alle bestehenden Ferienunterkünfte haben neue europäische Registrierungsnummern erhalten. Der Grund: ein europaweiter Datenaustausch zwischen Behörden und Buchungsplattformen sowie Agenturen. Neue Ferienunterkünfte können nun jederzeit über das Online-Bürgerportal „MonEspace“ auf der Webseite ostbelgienlive.be registriert werden. Anbieter erhalten dann automatisch eine europäische Registrierungsnummer. Diese wird jetzt von den gängigen Buchungsportalen wie booking.com oder AirBnB konsequent abgefragt, wenn die Unterkunft dort angeboten werden soll, teilt das Ministerium der DG weiter mit.
Hintergrund ist die europäische Verordnung zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietung. Über die europäische Registrierungsnummer werden die Daten zu Buchungen anonymisiert mit den zuständigen Behörden ausgetauscht. Stimmt eine Registrierungsnummer nicht mit vorgegebenen Daten überein oder hat die Behörde die Nummer ausgesetzt, dann erhält die Behörde künftig automatisch eine Meldung. Ziel ist es demnach, illegale Ferienunterkünfte entweder durch eine Registrierung zu legalisieren oder diese wieder dem normalen Wohnungsmarkt zuzuführen. Das fördere den fairen Wettbewerb und trage dazu bei, dass privater Wohnraum auch als solcher erhalten bleibe, heißt es dazu in der Pressemitteilung.
Hotels, Campings und Gruppenunterkünfte sind nicht betroffen.
Anbieter einer neuen Ferienunterkunft erhalten diese Registrierungsnummer zunächst vorläufig, bis sie die verpflichtenden Betriebsbedingungen der Deutschsprachigen Gemeinschaft erfüllen. Alle bereits registrierten Ferienwohnungen und Gästezimmer haben ihre neue europäische Registrierungsnummer bereits erhalten, und die Anbieter sollten diese bei Agenturen und Online-Buchungsplattformen angeben. Hotels, Campingplätze und Gruppenunterkünfte sind von der neuen EU-Regelung nicht betroffen. (red/nico)

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