Antonelli schreibt Geschichte: Jüngster Sieger in Monaco

<p>Antonelli schreibt Geschichte: Jüngster Sieger in Monaco</p>
Foto: Photo News

Hinter dem Mercedes-Fahrer folgte Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Das große Spektakel blieb lange aus - in der Schlussphase ging es mit zwei Safety-Car-Phasen aber hoch her. So schied Lokalmatador Charles Leclerc kurz vor dem Ende auf Platz drei liegend aus, der Ferrari-Pilot fluchte und schimpfte im Boxenfunk. Das Rennen wurde dann mit Roter Flagge unterbrochen, weil die Strecke hinter der Rascasse-Kurve aufgebrochen war. Mit einer Kehrmaschine und Besen versuchten die Marshalls, den porösen Asphalt zu entfernen. Die Fahrer warteten derweil schier endlos lange in der Boxengasse.

Beim dann folgenden stehenden Start blieb Antonelli eiskalt, er hat in der WM nach dem sechsten von 22 Rennen nun 156 Punkte - und er demütigte seinen Teamkollegen George Russell, als er den Engländer gar überrundete. Russell verpasste das Podium deutlich. Nicht nach Wunsch verlief das Jubiläums-Rennen von McLaren: Im 1000. Grand Prix des Teams schied Weltmeister Lando Norris (England) in der 46. von 78 Runden wegen technischer Probleme aus. Der Australier Oscar Piastri fuhr in die Punkte und durfte nach Zieleinfahrt wegen ausstehender Strafen zunächst noch auf einen Podiumsplatz hoffen.

Antonelli profitierte vom frühen Aus von Max Verstappen. Der von Platz zwei gestartete Ex-Weltmeister kam wegen technischer Probleme überhaupt nicht vom Fleck und stand den Verfolgern somit im Weg. Antonelli nutzte diese Steilvorlage und zog an der Spitze davon. Dahinter entwickelte sich nur ganz kurz ein Duell der beiden Ferrari, danach setzte sich Hamilton immer weiter von Leclerc ab. (mn/sid)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment