Auslöser sind Fotos und Videos, die in den vergangenen Tagen in sozialen Netzwerken verbreitet wurden. Auf einem der Bilder ist ein Beamter mit dem Schriftzug „Deus Vult“ („Gott will es“) auf seiner Ausrüstung zu sehen. Der historische Schlachtruf der Kreuzfahrer wird heute auch von rechtsextremen Gruppierungen verwendet.
Weitere Aufnahmen sollen einen Polizisten zeigen, der während des Einsatzes eine Zigarre raucht. Zudem sind auf Videos mutmaßlich abfällige Bemerkungen von Beamten gegenüber Demonstrierenden zu hören. So soll ein Polizist in Richtung von Protestteilnehmern gesagt haben: „Bist du ein Junge oder ein Mädchen? Oder heute vielleicht ein Stuhl?“
„Das ist inakzeptabel, deshalb wurde eine Untersuchung eingeleitet“, erklärte Victor Kanyanzira, Sprecher des Brüsseler Bürgermeisters Philippe Close, gegenüber der Zeitung Le Soir.
Die Brüsseler Polizei teilte mit, dass die veröffentlichten Bilder und Videos derzeit im Rahmen einer internen Untersuchung analysiert werden. (vrt/ag)

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