Nach Angaben vor Ort bewegten sich zudem kleinere Gruppen schwarz gekleideter Jugendlicher im Umfeld des Bahnhofs. Bereits am Donnerstag und Freitag waren zahlreiche Jugendliche in Brüssel auf die Straße gegangen, um gegen die Reformen des französischsprachigen Bildungssystems zu protestieren. Die Demonstrationen wurden teilweise von gewaltbereiten Personen überschattet. So wurden Böller und Feuerwerkskörper gezündet, Müllsäcke in Brand gesetzt und Gegenstände auf Polizeikräfte geworfen.
Am Donnerstag entdeckten die Sicherheitskräfte zudem Molotowcocktails in der Nähe des Zentralbahnhofs. Zudem soll eine Frau angegriffen worden sein, als sie versuchte, ein Feuer zu löschen.
Am Samstagnachmittag kursierten erneut Aufrufe zu Protestaktionen in Online-Chatgruppen. Trotz der vorsorglich verstärkten Polizeipräsenz blieb die Lage gegen 14.30 Uhr im und um den Zentralbahnhof zunächst ruhig. Eine größere Demonstration war für Samstag im Vorfeld nicht angekündigt. (belga/ag)

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