Forstberufe in der Wallonie: Christine Mauel fordert mehr Nachwuchsförderung

<p>Die Bewirtschaftung und der Schutz der Wälder gelten als zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre. Dafür werden nach Ansicht von Christine Mauel ausreichend qualifizierte Fachkräfte benötigt.</p>
Die Bewirtschaftung und der Schutz der Wälder gelten als zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre. Dafür werden nach Ansicht von Christine Mauel ausreichend qualifizierte Fachkräfte benötigt. | Foto: Photo News

Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (PFF/MR) hat sich deshalb bei dem wallonischen Ausbildungsminister Pierre-Yves Jeholet (MR) nach der Situation der forstwirtschaftlichen Ausbildung erkundigt. Laut Minister verfügt die Wallonie über ein breit aufgestelltes Ausbildungsangebot.

Neben den Kompetenzzentren „Wallonie Bois“ und „Secteurs verts“ spielten das Ausbildungszentrum IFAPME, die duale Ausbildung sowie die qualifizierende Schulbildung eine wichtige Rolle. Auch der Standort La Reid bleibe ein „bedeutender“ Ausbildungsstandort. Die eigentliche Herausforderung bestehe jedoch darin, die Attraktivität der Forstberufe zu steigern und mehr junge Menschen für diese Tätigkeiten zu begeistern.

Wer bewirtschaftet die Wälder von morgen?

„Die aktuelle Debatte konzentriert sich verständlicherweise auf den Personalmangel. Langfristig müssen wir aber auch die Frage stellen, wie wir ausreichend qualifizierten Nachwuchs gewinnen können. Selbst die besten Personalpläne werden nicht funktionieren, wenn sich zu wenige junge Menschen für diese Berufe entscheiden“, wird Christine Mauel in einer Pressemitteilung zitiert. Sie begrüßt zudem die Bemühungen, auch in den deutschsprachigen Gebieten Ausbildungsangebote in deutscher Sprache weiterzuentwickeln und damit die lokale Beschäftigungsfähigkeit zu stärken. Für die Regionalabgeordnete steht fest, dass die Forstberufe in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden. Die Anpassung der Wälder an den Klimawandel, die Prävention von Waldbränden und Hochwasserereignissen, die nachhaltige Bewirtschaftung der Waldflächen sowie der Schutz der Biodiversität erforderten gut ausgebildete Fachkräfte. „Unsere Wälder brauchen engagierte Förster, Waldarbeiter und Fachkräfte. Deshalb müssen wir nicht nur über Stellenpläne sprechen, sondern auch über Ausbildung, Nachwuchsförderung und die Attraktivität dieser Berufe. Hier entscheidet sich die Zukunft unserer Wälder und unserer ländlichen Regionen“, sagt Christine Mauel. (red/sc)

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