Rock am Ring steht in den Startlöchern

<p>Rock am Ring startet an diesem Wochenende in eine neue Runde.</p>
Rock am Ring startet an diesem Wochenende in eine neue Runde.

Nürburg

Sie ist zweifelsfrei einer der Hauptgründe, weshalb Rock am Ring seit Monaten ausverkauft ist: die US-amerikanische Band Linkin Park um Frontfrau Emily Armstrong, die zum Auftakt am Freitagabend für Furore sorgen wird. 2024 ist sie in die Fußstapfen des verstorbenen Kultsängers Chester Bennington getreten und hat seitdem jegliche Zweifel aus der Welt geräumt. Fans reißen sich um die Tickets der Band, die sich dem Nu Metal verschrieben hat.

Über 70 Acts spielen dieses Jahr auf drei Bühnen.

Es ist aber nicht das einzige musikalische Highlight an diesem Wochenende: Freitags dürfen Limp Bizkit und Papa Roach nicht vergessen werden, während am Samstag die Headliner Volbeat, Bad Omens und Electric Callboy im Fokus stehen. Am Sonntag stechen Iron Maiden, Sabaton und The Offspring heraus. Über 70 Acts spielen dieses Jahr auf drei Bühnen. 90.000 Besucher werden vom 5. bis 7. Juni den Nürburgring bevölkern.

Nach derzeitigen Prognosen wird für das Festivalwochenende teils leichter Regen erwartet. Daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk. Gerade auf Wiesen- und Campingflächen können Böden bei anhaltender Nässe schnell aufgeweicht werden. Eine Schlammschlacht wie im vergangenen Jahr soll es aber nicht werden.

<p>Emily Armstrong steht bei Linkin Park für den Beginn einer neuen Ära: Sie trat 2024 in die Fußstapfen des verstorbenen Sängers Chester Bennington.</p>
Emily Armstrong steht bei Linkin Park für den Beginn einer neuen Ära: Sie trat 2024 in die Fußstapfen des verstorbenen Sängers Chester Bennington. | Fotos: dpa

Die ersten Festivalbesucher haben sich bereits am Mittwoch auf ihren Stellplätzen ausgebreitet, nachdem sie sich häufig in Geduld üben mussten, weil es wie gewohnt an den Zufahrtsstraßen staute. Manch einer wird bereits den Weg zum Lidl Rock Store gefunden haben. Der temporäre Supermarkt ist seit elf Jahren nicht mehr vom Festivalgelände wegzudenken. Auf 1.500 Quadratmetern bietet das Unternehmen etwa 350 Produkte an. Kühles Bier und eingeschweißtes Grillgut sind natürlich hoch im Kurs. Morgens werden dort sogar Yoga-Sessions angeboten. Die Deutsche Telekom unterstützt Rock am Ring mit einem Livestream und zusätzlichen Mobilfunkmasten.

Wer sich verletzt oder unwohl fühlt, kann sich jederzeit an die Rettungs- und Sicherheitskräfte auf dem Festivalgelände wenden. Nach Angaben von Rock am Ring sind diese während der gesamten Veranstaltung engmaschig auf dem Gelände verteilt und jederzeit ansprechbar. Hilfe gibt es beispielsweise bei Verstauchungen, Kreislaufproblemen, Folgen von Alkohol- oder Drogenkonsum sowie anderen medizinischen Notfällen.

Neben den medizinischen und sicherheitsrelevanten Angeboten steht auch ein Awareness-Team zur Verfügung. Es unterstützt Festivalgäste insbesondere bei Diskriminierung, Grenzüberschreitungen, sexueller Belästigung oder anderen Situationen, in denen sich Menschen unwohl oder unsicher fühlen. Die Mitarbeiter sind an ihren pinkfarbenen Westen erkennbar.

Der ADAC ist mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, um feststeckende Autos im Notfall schnell abschleppen zu können und für einen möglichst reibungslosen Verkehrsablauf zu sorgen. (ab/dpa/red)

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